Das Verb
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Gerundiv (modales Partizip)

Was ist das Gerundiv (modales Partizip)?

Wenn das Partizip I mit zu gebraucht wird, spricht man von dem sog. Gerundiv. Mit dieser Form kann eine Notwendigkeit (1,2) oder Möglichkeit bzw. Unmöglichkeit (3) ausgedrückt werden. Diese Partizipialkonstruktion hat eine passivische Bedeutung. 

Beispiele:

  1. Auf seinem Schreibtisch liegen die zu korrigierenden Klausuren. (Klausuren, die korrigiert werden müssen)
  2. Die Professorin hat ihrem Hiwi die zu kopierenden Seiten notiert. (Seiten, die kopiert werden müssen)
  3. Die Schüler stehen vor einer nicht zu lösenden Aufgabe. (Eine Aufgabe, die nicht gelöst werden kann)