Im Deutschen kann das Wort “nicht” an verschiedenen Positionen innerhalb eines Satzes auftreten. Die Position von “nicht” beeinflusst die Bedeutung des Satzes und kann ihn verneinen oder teilweise verneinen.
Die Satznegation wird verwendet, um einen vollständigen Satz zu verneinen.
Beispiele:
Mir gefällt das neue Lied der Band nicht.
Ich gehe heute nicht zur Arbeit.
Die Teilnegation wird verwendet, um einen Teil eines Satzes zu verneinen. Im Deutschen kann “nicht” an verschiedenen Positionen im Satz stehen, um eine Teilnegation auszudrücken.
Beispiel:Â
Ich gehe nicht heute zur Arbeit, sondern erst morgen.
Ich habe gestern nicht Fußball gespielt, sondern den ganzen Tag gearbeitet.
| Position von “nicht” | Beispiel | Erklärung |
|---|---|---|
| vor der Direktionalergänzung | Ich gehe heute nicht zur Arbeit. | Verneint den gesamten Satz. |
| Vor dem konjugierten Verb | Ich esse nicht gerne Spinat. | Verneint das konjugierte Verb und drückt eine Abneigung oder Verweigerung aus. |
| Am Ende eines Fragesatzes | Magst du das nicht? | Verneint die Frage und fragt nach der Meinung des Gesprächspartners. |
| Am Ende eines Nebensatzes | Ich weiß, dass er nicht kommen wird. | Verneint den Inhalt des Nebensatzes. |
| Vor einem Adjektiv oder Adverb | Das war nicht besonders gut. | Verneint das Adjektiv oder Adverb und drückt eine Bewertung aus. |
| Vor einem Substantiv | Ich kann nicht Deutsch sprechen. | Verneint das Substantiv und drückt aus, dass etwas nicht vorhanden oder nicht getan wird. |
| Vor einem Infinitiv | Ich versuche, nicht zu lachen. | Verneint den zu-Infinitiv. |
| Am Satzende | Ich kenne sie nicht. | Verneint den Satz. |